10 SFR Vreneli
Das 10-Franken-Vreneli ist die kleine Schwester des berühmten 20-Franken-Vreneli. Es wurde zwischen 1911 und 1922 von der Eidgenössischen Münzstätte in Bern geprägt und zeigt auf der Vorderseite das Profil der Helvetia vor dem Alpenpanorama, entworfen vom Neuenburger Graveur Fritz Ulysse Landry; die Rückseite trägt das Schweizerkreuz-Wappen, den Nennwert und die Jahreszahl. Den Übernamen «Vreneli», eine Verkleinerungsform von Verena, gab ihm die Bevölkerung, die in dem Porträt ein junges Bauernmädchen sah. Seit 1936 ist es kein gesetzliches Zahlungsmittel mehr und heute eine der kleinsten Schweizer Anlagemünzen aus Gold, beliebt wegen ihres erschwinglichen Preises.
Die Münze wiegt insgesamt 3,23 g. Ihr Feingehalt beträgt 900‰: Sie besteht zu 90 % aus Gold, der Rest ist Kupfer, das sie widerstandsfähiger gegen Abnutzung macht. Von diesen 3,23 g sind 2,90 g reines Gold.
Der Wert einer Goldmünze richtet sich nach der enthaltenen Menge an reinem Gold, nicht nach ihrem Gesamtgewicht: Beim 10-Franken-Vreneli zählen diese 2,90 g Feingold. Wie bei allen kleinen Stückelungen ist der Aufschlag auf den Goldpreis höher als bei schwereren Münzen.
